Nikko
Bergschreine und alte Zedernwälder, dazu ein wirklich spektakulärer Wasserfall etwa zwei Stunden von Tokio entfernt.
SchreineNaturWeltkulturerbe
Nikko ist ein UNESCO-Weltkulturerbe-Schreinkomplex in einem Bergwald nördlich von Tokio, errichtet um das Mausoleum von Tokugawa Ieyasu, dem Gründer des Edo-Shogunats. Die aufwendige, farbenfrohe Architektur bildet einen bewussten Kontrast zur Zurückhaltung der meisten Shinto-Schreine, und der umgebende Wald und die Wasserfälle machen daraus einen vollen Tagesausflug.
Vor Ort- Toshogu-SchreinDer aufwendig geschnitzte und vergoldete Schreinkomplex, einschließlich der Original-Schnitzereien der „drei weisen Affen“.
- Shinkyo-BrückeEine leuchtend rote heilige Brücke, die den traditionellen Eingang zum Schreingebiet von Nikko markiert.
- Kegon-WasserfallEin 97 Meter hoher Wasserfall, erreichbar per Aufzug zu einer Aussichtsplattform an seinem Fuß.
- Chuzenji-SeeEin Kratersee oberhalb der Wasserfälle, ein guter Ort für einen ruhigen Spaziergang, wenn Zeit bleibt.
Zur Planung
- Anreise
- Die Tobu-Nikko-Linie fährt direkt ab Asakusa (etwa 2 Stunden), oder der JR-Tohoku-Shinkansen nach Utsunomiya mit anschließendem Umstieg auf eine Regionallinie.
- Benötigte Zeit
- Ein voller Tag; angesichts der Hin- und Rückfahrtzeit lohnt sich ein früher Start.
- Insider-Tipp
- Das Busnetz rund um Nikko deckt die verstreuten Orte gut ab – ein Tagespass ist meist wirtschaftlicher als Einzeltickets.
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