Kabukicho
Shinjukus neongetränktes Vergnügungsviertel, dicht mit Izakayas und winzigen Bars bestückt, mit einem Nachtleben wie sonst nirgends in Tokio.
NachtlebenNeonIzakayas
Kabukicho ist Shinjukus Vergnügungsviertel und einer der meistfotografierten Quadratkilometer Tokios: enge Gassen, beleuchtet von übereinandergestapelten Neonschildern für Izakayas, Karaoke-Boxen, Host- und Hostess-Clubs sowie Love Hotels. Der Ruf ist gefährlicher als die tatsächliche Gefahr für einen gewöhnlichen Besucher — tagsüber und am frühen Abend ist es einfach ein dichtes, gut zu Fuß erkundbares Labyrinth aus Restaurants und Bars, während die schärferen Seiten des Viertels weitgehend auf Anwerber beschränkt sind, die nach Mitternacht bestimmte Seitengassen bearbeiten.
Vor Ort- Godzilla-KopfDer riesige Godzilla-Kopf, der über dem Shinjuku Toho Building thront, das inoffizielle Maskottchen von Kabukicho und ein verlässlicher Fotostopp.
- Golden GaiEin dicht gedrängtes Raster aus über 200 winzigen Bars, die meisten mit Platz für sechs bis zehn Gäste, viele überraschend gastfreundlich gegenüber Besuchern trotz des Insider-Rufs der Gegend.
- Omoide YokochoGenau genommen direkt westlich von Kabukicho gelegen, eine verrauchte Gasse mit Yakitori-Ständen, die auf den Schwarzmarkt der Nachkriegszeit zurückgeht — kommt hungrig, die Sitzplätze sind knapp.
- Shinjukus schrille VergnügungsmeileDie Gegend um das ehemalige Robot Restaurant versammelt weiterhin auf Touristen ausgerichtete, effekthascherische Unterhaltungslokale, falls das die Art von Abend ist, die man sucht.
Zur Planung
- Anreise
- Der Ostausgang des Bahnhofs Shinjuku bringt Sie in wenigen Minuten an den Südrand von Kabukicho.
- Beste Zeit
- Früher Abend, sobald das Neonlicht angeht, aber vor den lautesten Stunden nach Mitternacht.
- Insider-Tipp
- Ignorieren Sie Anwerber, die auf der Straße billige All-you-can-drink-Angebote anpreisen — gehen Sie stattdessen direkt in eine vorher recherchierte Bar oder fragen Sie das Hotelpersonal nach einer Empfehlung.
Zum Essen
- Winzige Sechs-Sitzer-Bars in Golden Gai, jede mit eigenem Thema und Stammgästen
- Yakitori-Stände in Omoide Yokocho, zu Stoßzeiten meist nur im Stehen
- Rund um die Uhr geöffnete Ramen-Theken in den Seitengassen
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