Shinbashi
Tokios klassisches Angestelltenviertel, dicht besetzt mit günstigen Izakayas und Yakitori-Ständen unter den Hochbahngleisen.
IzakayaAngestelltenkulturYakitori
Shinbashi ist Tokios Kurzformel für die Kultur des 'Salaryman' — ein Geschäftsviertel, das tagsüber von Büroangestellten wimmelt und abends eine der dichtesten Ansammlungen günstiger Izakayas und Yakitori-Stände der Stadt bietet, viele davon unter den Hochbahngleisen versteckt. Es ist weniger ein Sehenswürdigkeitenziel als ein Ort, um ein Stück des ganz gewöhnlichen arbeitenden Tokio zu erleben, besonders nach Feierabend, wenn sich die Bars füllen.
Vor Ort- Yakitori-Gassen unter den GleisenEnge Gassen mit Yakitori-Ständen und Izakayas unter den erhöhten JR-Gleisen, manche jahrzehntealt, dick von Rauch und Feierabendmenschen.
- SL-PlatzEin kleiner Platz vor dem Bahnhof mit einer erhaltenen Dampflokomotive, der inoffizielle Treffpunkt des Viertels und ein beliebter Ort für Straßeninterviews im japanischen Fernsehen.
- Karasumori-SchreinEin kleiner Schrein zwischen Bürogebäuden versteckt, eine einfache Station für eine kurze Pause von der Intensität des Geschäftsviertels.
- ShiodomeEine Ansammlung moderner Wolkenkratzer direkt südlich von Shinbashi, ein scharfer Kontrast zu den älteren, niedrigeren Straßen nahe dem Bahnhof.
Zur Planung
- Anreise
- Der Bahnhof Shinbashi wird von JR-Linien, den U-Bahn-Linien Ginza und Asakusa sowie der Yurikamome nach Odaiba bedient.
- Beste Zeit
- Werktägliche Abende ab etwa 18 Uhr, wenn die Büroangestellten hinausströmen und sich die Izakayas füllen.
- Insider-Tipp
- Die Gassen unter den Gleisen wirken vielleicht etwas rau, sind aber wirklich einladend — auf etwas Appetitliches zeigen und per Geste bestellen funktioniert bei Sprachbarrieren gut.
Zum Essen
- Yakitori-Stände unter den Hochbahngleisen, manche nur im Stehen
- Günstige Izakayas für das Feierabendpublikum, oft mit einfachen Bildmenüs
- Soba- und Curry-Läden für ein schnelles werktägliches Mittagessen
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