Kultur & Etikette
Die Sorge um Etikette in Japan wird oft übertrieben – Besuchern wird tatsächlich einiger Spielraum gelassen. Eine Handvoll Gewohnheiten sind wirklich wichtig und leicht anzunehmen.
Schuhe drinnen ausziehen
In Wohnungen, vielen Restaurants, Tempeln und Ryokan wird erwartet, dass man am Eingang die Schuhe auszieht; meist werden Hausschuhe bereitgestellt. Ein erhöhter Boden oder ein Schuhregal ist das Signal.
Ruhe in Zügen
Telefonate werden in Zügen vermieden, und Gespräche bleiben leise. Handys werden meist auf lautlos gestellt („Manner-Modus“).
Warteschlangen werden ernst genommen
An Bahnsteigen, Aufzügen und beliebten Geschäften bilden sich von selbst Schlangen – reihen Sie sich hinten ein, nicht vorn.
Bargeld zählt noch immer
Karten- und kontaktloses Zahlen haben stark zugenommen, aber kleine Geschäfte, manche Restaurants und ländliche Gebiete können weiterhin nur Bargeld akzeptieren.
Verbeugungen sind für Besucher flexibel
Ein leichtes Nicken genügt; niemand erwartet von einem Touristen eine korrekte Verbeugung, und ein Handschlag oder Kopfnicken funktioniert in den meisten Situationen.
Onsen- und Badehaus-Regeln
Waschen und spülen Sie sich gründlich ab, bevor Sie das gemeinsame Becken betreten. Manche traditionellen Onsen schränken Tattoos weiterhin ein, wenn auch zunehmend gelockert – prüfen Sie das vorab, falls es Sie betrifft.