Essen & Küche
Tokios Esskultur verlangt wenig Zeremonie und viel Qualität – viele der besten Mahlzeiten der Stadt nimmt man im Stehen, an der Theke oder vor einem Automaten ein. Dieser Guide behandelt die Formate, die Sie tatsächlich täglich nutzen werden, statt einer Restaurantliste, die bei Ihrer Landung schon veraltet ist.
Bestellen ohne viel Japanisch
Restaurants mit Ticketautomaten (Sie kaufen ein Ticket am Automaten und geben es dem Personal) beseitigen fast die gesamte Sprachbarriere. Bildmenüs und Plastik-Speisenmodelle im Schaufenster sind ebenfalls Standard und verlässlich – mit dem Finger zu zeigen ist keine Unhöflichkeit, sondern völlig übliche Praxis.
Konbini-Mahlzeiten sind wirklich gut
Onigiri, Bento und Sandwiches von 7-Eleven, Lawson und FamilyMart sind eine vollwertige Mahlzeit zu jeder Tageszeit, nicht nur eine Notlösung.
Im Stehen und an der Theke essen
Steh-Soba-/Udon-Läden nahe Bahnhöfen sind für eine schnelle, günstige Mahlzeit gebaut; Sushi- und Ramen-Theken haben oft Einzelplätze, von Haus aus fürs Alleinessen gedacht.
Reservierungen
Gehobene Restaurants verlangen oft eine weit im Voraus getätigte Reservierung, manchmal nur über die Hotelrezeption oder eine japanische Telefonnummer – planen Sie früh, wenn Ihnen ein bestimmter Ort wichtig ist.
Trinkgeld
Nicht erwartet und kann bei Angebot sogar für Verwirrung sorgen – guter Service ist bereits der Standard, kein Aufpreis.
Ernährungseinschränkungen
Die Lage verbessert sich, ist aber außerhalb der Großstädte weiterhin uneinheitlich; eine vegetarische oder Allergiekarte auf Japanisch, dem Personal gezeigt, hilft mehr als eine englische Erklärung.