Verkehr & IC-Karten
Tokios Züge verkehren auf mehreren überlappenden Netzen – JR, Tokyo Metro, Toei und mehrere Privatbahnen –, wodurch die Karte weit komplexer wirkt, als die tatsächliche Nutzung ist. Eine Karte und eine Ringlinie lösen das meiste.
Zuerst eine IC-Karte besorgen
Eine aufladbare IC-Karte (Suica oder Pasmo, einschließlich der Smartphone-Versionen) funktioniert bei praktisch jedem Zug, jeder U-Bahn und jedem Bus der Stadt und auch in Convenience-Stores und Automaten. Allein das erspart die Berechnung einzelner Fahrpreise.
Die Yamanote-Linie als mentale Landkarte
Diese JR-Ringlinie verbindet die meisten Hauptviertel – Shibuya, Shinjuku, Ueno, den Bahnhof Tokio – zu einem Kreis. Zu wissen, auf welcher Seite des Rings man sich befindet, orientiert schneller als die komplette U-Bahn-Karte.
Die Stoßzeiten sind real
Werktägliche Morgen (etwa 7:30–9:30 Uhr) und Abende bringen auf Pendlerlinien wirklich überfüllte Züge. Man kann fahren, aber mit Gepäck sollte man es nach Möglichkeit vermeiden.
Taxis sind zuverlässig, aber teuer
Mit Taxameter, sicher, und spätnachts eine vernünftige Option, wenn die Züge nicht mehr fahren – die meisten Linien stellen den Betrieb zwischen Mitternacht und 1 Uhr ein und nehmen ihn gegen 5 Uhr wieder auf.
Google Maps navigiert gut
Echtzeit-Abfahrtszeiten, Bahnsteignummern und Fußwege für Umstiege – genau genug, um sich bei fast jeder Fahrt in Tokio darauf zu verlassen.